Borreliose
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Risikofaktor Homocystein (schwefelhaltige Aminosäure)

Die Homocysteinämie gilt heute als unabhängiger Risikofaktor für die Entstehung von Gefäßverkalkungen und deren Folgen für Herz-Kreislauf sowie für die Entwicklung einer Altersvergesslichkeit /-verwirrtheit.
Bei Frauen kann es zu einem erhöhten Osteoporoserisiko kommen. Ebenso steht ein erhöhter Wert im Zusammenhang mit Depressionen. Ein erhöhter Homocysteinwert ist mit zu hohen Cholesterinwerten zu vergleichen.

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Wirkung & Therapie


Wirkung

Ein Absenken des Homocysteinwertes verringert ein Risiko für Herzkrankheiten um 16%, für Schlaganfälle um 24% und für Thrombosen um 25%. Es wurde festgestellt, dass bei normalen Werten eine Therapie mit Antidepressiva wesentlich erfolgreicher verläuft.


Therapie

Die Homocysteinämie ist ein gefährlicher Risikofaktor, der sich auf einfache, kostengünstige Weise zuverlässig behandeln lässt.

Ursachen

Zwei Drittel aller erhöhten Homocysteinwerte sind auf einen Vitamin B-Mangel zurückzuführen. Zu den wichtigsten Ursachen für einen Vitamin-B-Mangel gehören eine vitaminarme Ernährung, Störungen der Resorption wie z. B. Alkoholabusus und Magenerkrankungen. Die Vitamin-B-Aufnahme in den Körper ist auch z. B. durch Medikamenteneinnahme gestört (Metformin, Methotrexat, Theophyllin, Antiepileptika, Omeprazol, Lipidsenker, Pille). Eine Homocysteinwert von 14mycromol/l verdoppelt das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimererkrankung, einer Demenz oder einer Erkrankung an Depressionen.
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